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Die Zeit

Auf die Frage, was denn Zeit sei, antwortete Albert Einstein:

Zeit ist das, was man an der Uhr abliest.

Doch was ist Zeit? Immerhin umgibt sie uns in jeder Lebenslage. Ohne Zeit würde gar nichts in unserem Universum funktionieren. Auch in der Science-Fiction wird die Zeit gern aufgegriffen, um sogenannte Zeitreisen zu ermöglichen. Doch ist so etwas überhaupt möglich? In den Tiefen des Weltalls sind schon oft physikalische Gesetze zum Scheitern gekommen, so scheint es auch mit der Zeit.
Nehmen wir einmal schwarze Löcher. Die Gravitation solcher Sternengräber ist so groß, dass weder Licht noch Zeit ihr entkommt. Das macht es uns möglich zu erahnen, was passiert, wenn man sich einem schwarzen Loch nähern würde. Man würde in den Sog geraten und bitterlich auseinanderbrechen, da die Gravitation in bestimmten Abschnitten immer größer werden würde. Bis zum Punkt der Singularität würden wir in dem schwarzen Loch, bzw unsere kleinsten Einzelteile mit so hohem Druck zusammengepresst werden, dass man wohl mit Bestimmtheit sagen kann, dass die Reise in ein schwarzes Loch sehr schmerzhaft ist.

Doch kommen wir zur Zeit zurück. Nehmen wir einmal an, bzw spinnen wir uns mal etwas zusammen. Nehmen wir also an, dass es uns möglich ist, uns unbeschadet einem schwarzen Loch zu nähern. Und gaaaanz weit weg gäbe es einen Beobachter. Der sieht uns nun, wie wir ganz normal in das schwarze Loch reingesogen würden, doch in Wirklichkeit, befinden wir uns schon längst im schwarzen Loch, da es einen bestimmten Zeitunterschied gibt. Wir nehmen eine Bewegung nur auf, weil wir das reflektierte Licht eines Objektes verfolgen können. Mit Sicherheit können wir uns dann festlegen, dass dieses Objekt sich in einer bestimmten Zeit fortbewegt. Doch nehmen wir nun das Licht nicht mehr auf, weil es vom schwarzen Loch nicht weitergelassen wird, dann denken wir es vergeht keine Zeit.

Andersherum, mit dem Modell der Tachyonen, würde die Zeit schneller vergehen. Tachyonen sind Teilchen, die sich minimal mit Lichtgeschwindigkeit fortbewegen und maximal keine Grenze kennen. Würde man ihnen also Energie zuführen, würden sie gebremst werden und würde man ihnen Energie entziehen, würden sie schneller werden. Ist total unlogisch aber theoretisch machbar. Nun stellt sich uns aber die dringende Frage, ob Zeit mit dem Licht verbunden ist, da wir nur so Zeit wahrnehmen können. Nehmen wir also Tachyonen als Beispiel, dann würden wir ein Teilchen auf eine Reise von A nach B schicken und es wäre schon an Punkt B, noch bevor wir es von Punkt A losgeschickt hätten. Zeitlich gesehen ist das nicht möglich, oder?

Kommen wir also zu Zeitreisen. Bisher scheinen sie noch nicht möglich, da ja sonst schon jemand aus der sogenannten Zukunft zu uns, in die Vergangenheit gereist wäre. Es könnte aber auch daran liegen, dass es erst eine Plattform geben müsste, die die Zeitmaschine praktisch wie ein Telefon von Sender zu Empfänger transportiert. Wenn es uns also gelingt, so eine Plattform zu bauen, dann müsste genau in diesem Moment der erste Zeitreisende bei uns eintreffen. Allerdings würden sich dann bestimmte Paradoxen bilden. Eines davon ist das sogenannte und weltberühmte Großvaterparadox. Nehmen wir also wieder an ich könnte in die Zeit zurückreisen. Dort würde ich meinen Großvater töten. Dann könnte dieser nicht meinen Vater zeugen, und dieser wiederum nicht mich, dann dürfte es mich also gar nicht geben und ich hätte nicht die Zeitreise unternehmen können und letztendlich auch nicht meinen Großvater töten können. Dann würde er aber noch leben und könnte meinen Vater zeugen und dieser wiederum mich und ich könnte dann die Zeitreise unternehmen, und das würde ewig so weitergehen. Ein anderes Beispiel wäre eine Billardkugel, die ich anstoße, und in ein Loch rollt und damit eine Zeitreise in die Vergangenheit unternimmt, nun würde diese Kugel jedoch sich selbst in der Vergangenheit davon abbringen in das Loch zu rollen, und somit die Zeitreise zu unternehmen. Ihr seht also es ist ziemlich kompliziert mit der Zeit. Zeitreisen in die Zukunft hingegen scheinen viel wahrscheinlicher. Reise ich also in das Jahr 2010 kann das keine Konsequenzen auf die Gegenwart haben, da es ja erst noch geschehen wird.

Wikipedia sagt dazu: „Die Zeit beschreibt die Abfolge von Ereignissen, hat also im Gegensatz zu anderen physikalischen Größen eine eindeutige Richtung. Die Zeit ist in der menschlichen Wahrnehmung wie in der Physik als Fortschreiten der Gegenwart von der Vergangenheit kommend zur Zukunft hin beschreibbar. Nach der Relativitätstheorie bildet die Zeit mit dem Raum eine vierdimensionale Raumzeit, in der die Zeit die Rolle einer Dimension einnimmt. Dabei ist der Begriff der Gegenwart nur in einem einzigen Punkt definierbar, während andere Punkte der Raumzeit, die weder in der Vergangenheit noch der Zukunft liegen, als „raumartig getrennt“ von diesem Punkt bezeichnet werden.

Da es nur die Seiten der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft gibt, können wir die Zeit nicht darstellen, da die Zukunft und die Vergangenheit sich gegenüberliegende Bereiche sind.
Doch nehmen wir einmal an, die Zeit wäre eine 4. Dimension, dann könnten wir uns das grafisch so vorstellen:

Zeit.grafisch
Zeit grafisch dargestellt.

Je länger wir also darüber nachdenken, was Zeit ist, es wird trotzdem nicht früher in diesem Sinne also:

Zeit ist Geld.

Ein Kommentar

  1. Hanibalbecter
    Faselte

    Kannst du die Zeit beeinflussen, bist du Gott.

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