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Die demokratische Volksrepublik Korea, weder kommunistisch noch eine sozialistische Volksdemokratie. Eher ein restriktiver politischer Staatskapitalismus unter dem scheinheiligen Deckmantel einer vermeintlich sozialistischen Ideologie. Dieses mit eiserner Faust stalinistisch-diktatorisch geschaltete Land gleicht in vielerlei Hinsicht George Orwells “1984″. Krieg ist Frieden! Freiheit ist Sklaverei! Ignoranz ist Stärke!

Die realsozialistische Partei der Arbeit Koreas kontrolliert alle Kanäle. Veröffentlichte Impressionen spiegeln stets die perfide inszenierte Schokoladenseite der überlegenen sozialistischen Volksdemokratie wieder. Aufnahmen des realen nordkoreanischen Alltags sind eine an Irrealität grenzende Ausnahme. Umso kehlezuschnürender sind daher die jüngsten Clips nordkoreanischen Lebens. Es offenbart sich eine zutiefst gebrochene Gesellschaft, die in vielen Fällen weder auf die Unterstützung des Regimes noch auf die der Mitmenschen hoffen darf. Eine ausgezehrte, traumatisierte, geradezu vergewaltigte Bevölkerung, die aufgrund unvermögender Zuweisung lebensnotwendiger Nahrungsmittel um das blanke Überleben kämpfen muss. Verböte die emotional ergreifende Thematik zynische Bemerkungen nicht, sagte ich: „Stellt ihnen eine Mülltonne einer unserer Supermärkte hin, und sie werden mehrere Tage zu essen haben …“

Nutzt die Gunst der Stunde und schaut euch das kurze Video an, bevor es aufgrund unserer intriganten Depublizierungspolitik aus den Mediatheken unserer mit öffentlichen Mitteln finanzierten Sendern wieder verschwindet.
Und ich … ich glaub, ich heul erst mal ’ne Runde …

Zum Videobeitrag der Sendung „Weltbilder“ des NDR. Titel: „Das wahre Ausmaß des Hungers“.

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