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Komm schon Superheld, rette mich in deine Welt“ … die neue Single von Rob Mayth und Chris alias DJ Neo hat wirklich das Potential, der absolute Clubbing-Sommerhit 2009 zu werden. Und obwohl es bereits seit einigen Monaten in den Gerüchteküchen des Internets brodelte und hier und da über die Zusammenarbeit von Rob Mayth mit einem „mysteriösen Unbekannten“ gemunkelt wurde, überrascht der letztendlich herausgekommene Song ein Jeden.

Eloquente Wortwahl

Beim ersten reinhören sticht einem sofort die ungewöhnliche Verbindung von klassischen Club-Elementen und perfekt gerappten Text-Sequenzen ins Ohr, welche aber nicht unpassend gesetzt wirken, sondern eine astreine Symbiose mit dem restlichen Sound des Songs eingehen. Ein leicht zu merkender Text, der – und das macht ihn so besonders – unser aller Lebenstraum wiederspiegelt – und ein ins Blut übergehender Beat runden das akustische Erlebnis ab. Vielleicht wirst auch du dich in nächster Zeit dabei erwischen, wie du auf dem Web zum Auto oder beim chilln im Park nebenan den Song nachsummst – oder wie deinen Kollegen demonstrierst, dass auch du den Rap-Text fehlerfrei wiedergeben kannst.

Effektive Bildwahl

Und dann erst der offizielle Clip zum Song: Insbesondere die durchgezogene Detailverliebtheit im Videoclip sticht einem sofort ins Auge. Der Computeranimierte Clip erinnert am Anfang stark an die überzogenen Heile-Welt-Werbeclips diverser Versicherungen und Banken vor der Weltwirtschaftskrise oder an die Musikclips vieler selbsternannter „Musikstars“ aus unserem geliebten Dicken B an der Spree. Auch echte „Größen“ aus dem ehemaligen Land der Dichter und Denker haben es – ob gewollt sei mal in Frage gestellt – in den Clip geschafft: So wird beispielsweise von „Bla Bla blabla“ gesprochen, derweil ein Portrait des ehemaligen Hamburger Bürgermeisters Roland Schill zu sehen ist (Man erinnert sich: der Aufruhr um die Schill-Partei). Zusätzlich finden sich noch Gastauftritte von Stefan Raab mit seiner berühmten „Starcouch“ und des Genies Albert Einstein.

Ich liebe mich!

Aber es geht noch besser und selbstverliebter: Eine junge Frau liegt schlafend in ihrem Bett und träumt von den unglaublichen großen … uh … Taten des Superhelden, an der Wand dahinter befindet sich natürlich ein Poster von Rob und Chris. Kurz darauf erwähnt unser Held seinen persönlichen Albtraum, indes ein Foto von Freddy Krüger eingeblendet wird. Auch der Verweis auf die eigene Luftlinie, einer eigenen Bundesrepublik namens „Ich“ und dem eigenen Männermagazin zeigen deutlich, in welche satirische Richtung sich der Song bewegt. Klingt fast wie ein Lebenslauf aus dem Münchner Süden. Alles in allem also ein begeisterndes Video, welches immer und immer wieder geguckt werden sollte.

Fazit

Mit Rob & Chris’s „Superheld“ wird unter Garantie auch die langweiligste Club-Nacht zu einem unvergesslichen heißen Erlebnis – ein paar kühle Cocktails vorausgesetzt. Fehlt eigentlich nur noch der Sommer …

Rob & Chris bei MySpace

Rob & Chris – Superheld (Video Final)

Rob & Chris – Superheld Lyrics

Komm schon Superheld, rette mich in deine Welt;
Komm schon Superheld, rette mich in deine Welt;
Komm schon Superheld, rette mich in deine Welt;
Komm schon Superheld, rette …

Check it out!

Mein Haus, mein Block, mein Reich;
Ich hab n Haus, größer als deins mit Gartenteich;
Mein Auto, mein Boot, mein Flieger;
Ich bin groß, so groß, ich bin ein Sieger;
Meine Insel, mein Kind mit deiner Frau;
Mein Gesetzt, dein Vergehn, das weißt du genau;
Mein Bla Bla blabla, … da müssen wir noch kucken, alda!

Meine Stadt, mein Land, mein See;
Mein BMW M5 Coupe;
Mein Fleis, mein Preis, mein Trend;
Mein Königreich und Kontinent;
Mein Saus, mein Braus, mein Überfluss;
Mein Geld, meine Uhr, mein Frauengenuss;
Mein Überfluss, mein Saus, mein Braus;
Du bist raus, ich bekomm Applaus;

Komm schon Superheld, rette mich in deine Welt;
Komm schon Superheld, rette mich in deine Welt;
Komm schon Superheld, rette mich in deine Welt;
Komm schon Superheld, rette mich in deine Welt;

Du bist so schön, so schön übertrieben;
Du bist genial, phenomenal;
Weck mich bitte nicht auf;
Falls ich nur träume;
Ich will noch nicht zurück;

Check it out!

Du bist so schön, so schön übertrieben;
Du bist genial, phenomenal;
Weck mich bitte nicht auf;
Falls ich nur träume;
Ich will noch nicht zurück;

Check it out!

Mein Ferrari, meine eigene Luftlinie;
Meine Regierung, mein eigenes Männermagazin;
Mein Atol in der Südsee, meine Spielcasinos;
Das Geld, alles, alles zu mir;

rette mich in deine Welt …

Mein Kick, mein Bass, mein Beat;
Deine Kopie und dein scheitern mit schlechter Musik;
Mein Mike, mein Können, mein Track;
Nun steh ich hier und du im Dreck;
Mein Sound, mein Reim, meine BPM;
Bringen den Club zum kochen und die Boxen zum brennen;
Mein Style, mein Flow, mein Sprechgesang;
Zerbrechen dir deinen Kopf, ganze Nächte lang;

Mein Ring, mein Gold, mein Schatz;
Mein Sternekoch, kocht bis ich platz;
Mein Diplom, mein Wissen, meine Macht;
Champanger und Nutten, die ganze Nacht;
Meine Preise im Schrank, mein Gold an der Wand;
Freizeit mit Models und Sonne am Strand;
Ein Albtraum erzählt durch den Fleischwolf gedreht;
doch was ihn noch quält: es ist Realität …

Komm schon Superheld, rette mich in deine Welt;
Komm schon Superheld, rette mich in deine Welt;
Komm schon Superheld, rette mich in deine Welt;
Komm schon Superheld, rette mich in deine Welt;

ah yeah …

Du bist so schön, so schön übertrieben;
Du bist genial, phenomenal;
Weck mich bitte nicht auf;
Falls ich nur träume;
Ich will noch nicht zurück;

rette mich in deine Welt;

Du bist so schön, so schön übertrieben;
Du bist genial, phenomenal;
Weck mich bitte nicht auf;
Falls ich nur träume;
Ich will noch nicht zurück;

Das stimmt, also komm weiter …

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