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Den Tobi-Schatz, den lieb‘ ich sehr,
er ist ein Freund, das wiegt sehr schwer.
Und toll, ja lieb, ach was, viel mehr:
1 naiser Knilch vong Optik her.

Ich muss euch dies einfach berichten,
und nutze es, um schlecht zu dichten.
Denn solltet ihr uns zwischen Fichten
dereinst beim gackernd Saufen sichten:

Dann denket dran: Dies ist uns latte;
wir teiln‘ uns Rum und platte Matte.
Und feiern heimlich die Debatte,
doch sind nur Bros; er ist kein Gatte.

Auch wenn ich offen auf ihn steh‘
(er weiß bescheid und find’s o. k.),
so pocht sein Herz seit eh und je,
für seine Frau; für sie – o weh!

Und trotzdem, aus nicht klaren Gründen,
gibt’s da ’ne Glut, die wir entzünden,
wenn wir per Twitter frei verkünden,
dass wir uns abermals verbünden.

Er ist dann mein, und ich bin sein,
sprich: Zweisam klöppeln wir dann ein,
auf Erz, Gesträuch und manch‘ Gebein,
im Lichte lohnend‘ Fackelschein.

Wenn er und ich uns fest anblicken,
verstehn‘ wir schnell; sind keck am Nicken;
derweil wir zockend Knorpel knicken,
wir sehn‘ ja selbst, dass wir gleich ticken.

Aus diesem Grund kann ich nur sagen:
Ob gay, ob straight – tut’s offen wagen.
Den Nörglern doch geht’s an den Kragen:
an eurem Leib gilt’s sich zu laben!

Denn Freundschaft selbst kennt keine Grenzen,
weiß weder Hass, noch Differenzen.
Tappt zwar durch manche Turbolenzen;
mag letztens doch mit Liebe glänzen.

O Tobi, ja – dies ist dein Vers,
und ich mag’s mit dir voll… ehm… herzlich! 😘

Ohrgasmus ♥ Playlist: Volume My

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