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Tick­tack, tick­tack, im Nu vorbei, die Zeit, sie rast von dannen. Gleich feinem Sand, durch Finger rinnend, unaufhaltsam rieselnd. Leise zwar, doch pausenlos, eilig uns enteilend. Prosit Neujahr, vorhin gewünscht, gefolgt von Schokohasen. Von Nelken und gar feinem Zimt, Stollen, Früchten, Kuchen. Am Montag ist der Mittwoch nah, fast Freitag, wieder Montag. Arbeit wiederholt sich stumpf, ermattend und zermürbend. Schon wächst der Mond, erglimmt die Nacht, erlischt und kommt rasch wieder. Mantel an, die Sonne brennt, schnell wieder aus, schon schneit es. Menschen warten, liebe Freunde, verkümmern und entfremden. Und Eltern erst, ergrauen flugs, vergessen und vergehen. Wir hasten stets, rund um die Uhr, verdonnert zum Verlieren. Und ist sie da, die Zeit des Könnens, vorbei ist die des Konntens. Denn Leben selbst, verprasst ass fuck, ist kürzer, als wir denken.

Ticktack, ticktack, die Zeit schleicht friedlich, doch wir sind stets viel flinker.

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