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Was dabei herauskommt, wenn der schwarzhaarige, notorisch gelangweilte Krony – umringt von verworfenen Entwürfen – auf die Laptoptasten einhämmert, um seinen Gefühlen sowie Gedanken für Stefan freien Lauf zu lassen …

Ode an Stefan

Nun reist du – mein Schatz – zu mir,
kommst her aus weiter Ferne.
Denn mein Herz, das gab ich dir,
hab dich echt teuflisch gerne!

Das ganze Land werden wir schocken,
wie zwei als schwules Pärchen.
Und vielleicht ne Runde p…shoppen,
glaub mir, das ist kein Märchen!

Ich werd dich vorstellen allerorts,
zeig dir die Leute und die Gegend.
Vielleicht sogar in kurzen Shorts,
provozierend und erregend.

Ja, du weilst von Tag zur Nacht,
bleibst wach, derweil ich schlafe.
Gibst acht auf mich in voller Pracht,
und ich zähl indes Schafe.

Oh, wie ich mich auf dich freue,
auf dich und deine Augen.
Voll mit Liebe und auch Reue,
das darfst du mir ruhig glauben!

Reue, denn – das weiß ich wohl,
ich melde mich zu selten.
Die Phrase klingt jetzt übelst hohl,
doch wirst du’s nicht vergelten!

Ich hasse nun mal das Telefon,
kann es gar nicht mehr hören!
Denk nur an dessen Klingelton,
– es weiß nicht zu betören!

Du hingegen schaffst das schon,
bist schön und hochbegabt.
Eben wie ein Kronyklon,
das ist’s, was ich so mag!

Geistig sind wir gleichauf gestellt,
berechnend und gefährlich.
Nicht jeder hier ist so erhellt,
klingt zwar hart, ist aber ehrlich!

Und dann dein Lachen, deine Liebe,
dein Hass und deine Wut.
Dein – ich nenn’s jetzt mal Getriebe,
find ich alles wirklich gut!

In mir jedoch lebt ein Moloch,
ein Schmerz, ein Pulk aus Plagen.
Ich leide unter dessen Joch,
hab Zweifel und auch Fragen.

Denn bist du das, wonach’s mich sehnt,
was mein Herz zur Gänze füllt?
Zum Zerreißen ist es gedehnt,
doch die Antwort bleibt verhüllt.

Unsicherheit, die sticht und bohrt,
die mich von innen heraus frisst.
Ach wär ich weg, extrem weit fort,
du wärst dann nicht so angepisst.

Was soll ich machen, soll ich tun,
gibt es sie noch, die Chance?
Gegen Zweifel sind wir doch immun,
denn wir haben die Balance!

Ja, sie gibt’s, das sag ich dir,
die Hoffnung – und sie regt sich.
Denn eines, oh das schwör ich hier,
ist doch ganz klar: ich lieb dich!

Jetzt liegt’s an dir, du Kommentator, sag mir, was Sache ist.
Ich warte hier, ich Administrator, bis du damit mal fertig bist.

9 Kommentare

  1. Hyperion
    Erzählte

    “Sehnsucht”

    Das Alte das Neue nicht verstehend,
    Ein ewig verlangen nach Dir,

    Ein Warten auf das Hoffnungslose,
    Ein Hoffen auf das Unerwartbare,

    Pfercht das Leben mit kaltem Eisen,
    Ein jedes warmes Gefühl,
    In einem Käfig aus Pflichten ein.

    Ein Graben so breit,
    Die Brücke so nah ,
    Und doch unerreichbar.

    Ein Nahes so fern,
    Ein Fernes so nah,

    Es kommt die Zeit… (irgendwann),
    Wo auch Eisen rostet,

    Der Käfig löset sich,
    Und ich bin bei Dir!

    Aus Hyperions Desktopordner „Geschwafel in Versen“

    • Krony
      Schrieb

      Süß zwar, aber mal ehrlich: Zumindest die Rolle des Dichters solltest du in unserer Beziehung eindeutig mir überlassen x’D

  2. Xcyberpet
    Haspelte

    Deutschland, das Land der Dichter und Denker 😀

    • Krony
      Äußerte

      Ich hab schon immer gesagt: Wenn ich mal groß bin, werde ich dichter! Dichter denn jeder Dichter vor mir. Und was soll ich sagen: Ich bin weit davon entfernt, dichter zu werden. Daher beschloss ich, lieber etwas zu dichten – ist ja auch gesünder!

  3. Hyperion
    Flüsterte

    ähm das ist kein Gedicht
    das ist lyrische prosa ^^

    • Krony
      Kritisierte

      Stimmt – zumindest zum Teil. Aber es wirkt wirklich dann am Besten, wenn du es dir vorliest. Und natürlich entsprechend betonst – erst damit bekommst du ein Gefühl für die Melodie hinter dem Gedicht. Absätze, die bis dahin komisch klangen, ergeben dann plötzlich Sinn 😉

    • Hyperion
      Schilderte

      ich meinte meins ^^

      aber wieso zum Teil
      willste nen wikilink ??

      • Krony
        Sabbelte

        Dein Gedicht? Oh, ach so ist das. Hmm, ich ging bislang davon aus, dass du professionelles knüttelreimen übtest!

  4. Hyperion
    Sagte

    Also dein Gedicht ist echt süß.
    Nur anders
    Schwungvoller
    Zweckmäßiger
    und ich hab ja auch keine Ahnung was Knüttelreime sind ?
    Ich kenn nur Kuschelreime

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