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Klare Sache – Lacky van House wurde definitiv schon früh zu einem weltoffenen jungen Mann mit einem ganz eigenen Sinn für Kreativität erzogen. Beglückt er doch Freunde und Fans über Facebook und andere Portale regelmäßig nebst unterhaltsamer Postings mit richtig fresher Mukke. Und ruft damit ganz nebenbei massig Sonnenschein und verdammt gute Laune hervor.

Ich habe den sympathischen Dude daher spontan interviewt, um einen zwar kleinen, aber dafür feinen intimen Blick auf sein Wirken und Talent zu werfen.

Lacky von House

Lacky van House - Foto im ParkMoinmoin Lacky, ich würde sagen, du stellst dich jetzt am Anfang einfach mal kurz vor und erzählst ein bisschen über dich. Wer bist du, was macht dich so aus und woher kommst du eigentlich?
Ich bin der Lukas Frings – aber die meisten kennen mich unter dem Künstlernamen Lacky van House. Ich bin 16 Jahre alt, komme aus Dattenberg (Rheinland-Pfalz) und bin „Deejay“.

Du nennst dich ja Lacky van House – ein Name, gleichwohl geheimnis- wie verheißungsvoll. Sag, wie bist du denn auf dieses Pseudonym gekommen und was verkörpert es für dich?
Das ist eine lange Geschichte, die in etwa so anfing, dass ich mich vor Urzeiten bei einem Messenger im Web anmeldete – wobei mir damals noch mein Bruder half. Und dieser frage dann, wie denn dort mein Nickname lauten solle. Ich überlegte und überlegte und erinnerte mich schließlich, dass mich die Mutter eines guten Freundes immer Lucky Luke nennt. Dieser Name war aber leider schon vergeben, also kam dann erst einmal LackyLuk raus.

Als ich mich dann später bei einem Internetradio anmeldete, sah ich, dass fast alle dortigen Deejays ein „DJ“ vor ihren Namen hatten. Also lautete mein DJ-Name auch erst einmal DJ Lacky. Aber dann kam mir der Gedanke, dass ich wie z. B. Armin van Buuren lieber ein „van“ hinter meinem Namen haben möchte, um nicht in der großen Masse selbst ernannter DJ Deejays unterzugehen. Mit einem Freund kreierte ich dann letztlich meinen jetzigen DJ-Namen „Lacky van House“.

Welche Musikstile verkörpert Lacky van House – und welche Gefühle willst du damit zum Hörer transportieren?
Mein Stil orientiert sich in Richtung House, Electro und Progressive House. Ich möchte, dass meine Hörer durch das Erleben meiner Mixe gute Laune bekommen, für einen Moment alles um sich herum vergessen und für mindestens diesen einen Augenblick dann glücklich sind.

Was genau macht deine Musik so einzigartig – oder warum sollte jetzt genau ich sie mir reinziehen?
Meine Mixe sind insofern besonders, als dass du über Facebook mitbestimmen kannst, welche Lieder darin vorkommen sollen. Daher nennt sich meine Track-Reihe auch „Ihr habt die Macht“. Sie sind zudem eine gesunde Mischung von Altem und Neuem, Unbekanntem und Bekanntem. Und genau deshalb solltest du mal reinhören.

Das mache ich regelmäßig. Aber gerade in der so schön nostalgisch bezeichneten „elektronischen Tanzmusik“ tummeln sich gefühlte Milliarden Künstler. Welche Vorbilder aus diesem Bereich haben dich deiner Meinung nach beeinflusst?
Mich haben beeinflusst: DJ Monki, DJ Simme (Eric More), Adriano Rosso, DJ SRP, Hardwell, Thomas Gold, Afrojack und Paul Kalkbrenner.

Gibt es für dich dann auch einen ultimativen Track aller Zeiten?
Da muss ich gar nicht lange überlegen – mein Track aller Zeiten ist Delirium – Silence, ein Niels Van Gogh Vs. Thomas Gold Remix.

Magst du einen kurzen Einblick in die technische Ausstattung und die Programme gewähren, mit denen du so Tag ein Tag aus arbeitest?
Ich fange am Besten mal mit der Hardware an. Mein Audiointerface ist die Esi Maya 44 USB und mein Softwarecontroller der Traktor Kontrol X1 von Native Instruments. Dazu habe ich noch ein Mischpult von Allen & Heath namens Xone 22 – und nicht zu vergessen mein geliebtes MacBook Pro. Als DJ-Software wiederum benutze ich Traktor Pro 2 und für meine Aufnahmen Audacity.

Hmm, dann mal ganz unter uns – wie viele Stunden verbringst du am Tag so mit dem Thema Musik?
Das kann ich gar nicht so sagen, denn in jeder freien Minute gibt es nur eine Sache für mich: Musik.

Lacky van House - ChillingSag, hast du neben diversen legendären Privatpartys eigentlich schon auf größeren Veranstaltungen oder gar in Clubs aufgelegt?
Nein, bis jetzt legte ich wirklich nur auf besagten fantastischen Privatparty´s auf. Ich bin mittlerweile aber bereit für den Club bzw. das DJ-Pult.

Besitzt du eine Lebensphilosophie oder ein Motto, nach dem du dich richtest?
Ich sag mir immer: Wie du mir, so ich dir. Aber rein auf das deejaying bezogen finde ich hingegen diesen Spruch ganz passend: Es kommt nicht auf das Equipment an, sondern auf das, was am Ende dabei herauskommt.

Apropos herauskommen – wo kann man dich in deiner Freizeit am ehesten antreffen?
Ich treib mich oft in Köln herum, und wenn ihr mich dort doch nicht findet, bin ich entweder in meinem Bedroom-Studio oder auf dem Fußballplatz.

DJs und Musikproduzenten sind heiß begehrt – hast du im Suchen und Finden der Liebe auch besonderes Glück?
Bis jetzt konnte ich leider noch keine Vorteile für die Liebe ziehen.

Nun etwas Nachdenklicheres. Was ist Erfolg?
Für mich ist Erfolg, wenn man auf sich selber stolz ist.

Das ist eine bewundernswerte Einstellung. Was mich zur nächsten Frage bringt – an wen oder was glaubst du?
Ich glaube daran, dass uns verstorbene Menschen zusehen, was wir machen.

Und wo siehst du dich als Lacky van House in ein paar Jahren?
Ich rede nicht gerne über die Zukunft, denn man kann nie wissen, ob man morgen noch lebt. Ich genieße daher jeden Moment so gut es geht voll aus. Aber natürlich würde ich mir wünschen, dass es bei mir privat und auch im Deejaying weiter aufwärtsgeht.

Gibt es noch einen letzten Gedanken, dass du allen Lesern hier mit auf dem Weg geben willst?
Setzt euch Ziele und kämpft für Sie!

Lukas, ich danke dir für dieses coole Interview und wünsche dir für deine sowohl persönliche als auch künstlerische Zukunft Durchhaltevermögen, Motivation und einen unbeirrbaren Glauben an deine ganz eigenen Ziele.

Lacky van House im Web

Lacky van House verkörpert mehr als nur dieses eine Interview – und du spielst eine wichtige Rolle darin. Denn jeder einzelne Fan zählt – und weiß zu motivieren.

Supporte Lacky van House daher doch einfach mal mit einem Like auf Facebook, zieh dir seine neuesten Tracks kostenlos auf SoundCloud rein oder guck, was er denn so auf YouTube treibt 🙂

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