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Stell dir vor, eine Welle unvorstellbarer Ausmaße bricht über deinem Haus herein und lässt es in seinen Grundfesten erzittern, spült Hab und Gut, die Familie, Angehörige, deine Nachbarschaft, Straßen, Felder, Wälder – ja so ziemlich alles nicht niet- und nagelfeste hinfort. Im überzeugten Glauben, Hauptprotagonist eines schlechten Albtraums zu sein, kneifst du dir daher in den Arm – aber nichts verändert sich. Willkommen in der Realität – in einem Japan nach der Katastrophe. Der geborgene Alltag einer ganzen Region – wie weggespült. Ganze Städte sind unter Schlamm begraben. Atomkraftwerke geraten außer Kontrolle, Kerne Schmelzen, Raffinerien brennen, Menschen verzweifeln, Nahrungsmittel gehen zur Neige, Panik kommt auf. Und das alles auch noch in der denkbar ungünstigsten Jahreszeit, dem Winter. Aktuelle Satellitenaufnahmen von Google Earth zeigen nun die Spuren der Verwüstung aus dem All – sowohl vor als auch nach dem Tsunami. Nun denn, Japan: Auf in eine strahlende Zukunft – Pray For Japan!

Japan: Vorher-nachher Satellitenbilder

Fotos: Google Earth

2 Kommentare

  1. Hanna
    Besprach

    Es ist einfach nur schrecklich, was in Japan passiert. Eine nukleare Katastrophe ist wohl nicht mehr zu vermeiden. Strahlungen wurden sogar schon in Tokio gemessen.

    • Es schaut derzeit wohl danach aus, dass wir gerade noch so haarscharf an der ultimativen nuklearen Katastrophe vorbeischrammen. Einerseits tröstlich, bleibt Japan doch das Chernobyl-Desaster erspart. Andererseits reicht der bislang angerichtete Schaden schon zur Genüge, um ganze Landstriche auf Jahrzehnte hin atomar zu belasten. Wir können nur hoffen, dass die gesamte Situation glimpflich vonstattengeht – wünschen wir Japan das Beste! #prayforjapan

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