👀

Sein Name? Mist, wie heißt er denn jetzt noch mal? Es war doch irgendetwas mit – FUCK, er muss erst BUMMM das pochende Hämmern BUMM aus seinem BUMM zugekoksten Schädel ausblenden; klappt nicht, auch egal, scheiß drauf. Aber: Wer war er? Panda? Pandora? Jürgen? Ah, hier – da ist er endlich, der feine rote Faden zur gesuchten Hirnregion. Hm – Awapando. Genau. Sein Name ist Awapando. Hehe. AWWW-apando. Ist ja logisch. Niemand vergisst schließlich seinen eigenen Namen. Awapando. Jedermanns Objekt der Begierde; herzlich und liebevoll und zugleich eine unersättliche Hure; zärtlich und gütig und gleichzeitig ein grobschlächtiger Strichjunge. Neureicher Krösus, lebenslang ausgesorgt und auf reine Befriedigung körperlicher Triebe fixiert. Weder zu viel knutschend, knuddelnd und schmusend noch eiskalte Fickmaschine. Sondern die goldene Mitte. Er ist Awapando. Er ist die vollendete Verkörperung der dreckigen Schlampe, die jedem Junge innewohnt.

Eine Schlampe mit außerordentlichem Anwesen: Erst vor einem Monat – es war doch ein Monat? Oder ist es schon ein Jahr her? Gar zwei Jahre? Wo blieb die Zeit; wo blieben Erinnerungen? Alles verschwommen; ersäuft in edlen hochprozentigen Tropfen und zerfressen von teuren Designer-Chemikalien. Anwesen. Anwesen? Weshalb geistert ihm dieses Wort durch seinen Kopf? Seine Butze? Julian? Oh ja, Julian, sein Oheim, der alte Schwerenöter. War echt knorke, der Mann; voll in Ordnung. Bis er vor einem Monat – oder zwei Jahren – in aktiver Auslebung seiner sexuellen Fantasien in seiner selbst entworfenen Liegewiese unerwartet ins – Achtung Wortwitz – Gras biss. Und er, Awapando, schon tags darauf seine schnieke Butze samt vollem Konto erbte.

Dann geschah alles Schlag auf Schlag; ARGH, wummernde Schläge im Kopf, so stechend, schnell ausblenden. Wo war er? Viel zu schnell, allein der Gedanke an die zurückliegenden Stunden, Tage und Wochen lässt ihn innerlich taumeln. Oder auch äußerlich? Konzentrieren. Haltung bewahren. Das Gewicht von linker Hand und Knie nach rechts verlagern, geschafft, schon viel besser, auch wenn er ein tumbes Gefühl in seinen gefesselten Gliedern hat. Alles dreht sich, viel zu schnell, viel zu schnell, Algengrütze! Kaum geerbt, stand plötzlich Yannick – sein zugegebenermaßen unglaublich adretter, aber erfolgloser Ex – nur in Boxern und Panzertape gekleidet auf der Matte und zog kurzerhand ungefragt in Awapandos freshe Bude ein. Shit, und er war nicht in der Lage, sich dagegen auszusprechen; er war ein Schwächling! So ein dreckiger Bastard! Doch die Lust zog von hinten und obsiegte über seine Vernunft; noch am gleichen Nachmittag vollzogen sie den ersten Akt, viele würden noch folgen; untervögelt, erbarmungslos, ekstatisch, schreiend. Er war und ist kaputt, überfordert, emotional vergewaltigt, aber erfüllt. Nicht nur körperlich.

Und dann? Dann warf er eine schmissige Sause nach der nächsten, er lebte in Saus und Braus, drehte voll auf. Auch die Heimkino-Anlage mit so lieblichen Melodien wie Miss Doggystyles preisgekrönter, gesäuselten Operette „Arschfick & Sperma„. Kotzen, ficken, feiern, reihern. Tage wurden zu Nächten, Nächte wurden zu Wochen, die Erinnerungen verschwimmen, Einheitsbrei, alles grau und dröge. Zugedröhnt, aufgeputscht, übermüdet, verkatert; regelrecht gefistet. Er ist ein arschgefickter und -fixierter Krösus, ohne Frage. Durch den Wind, für jede noch so kranke Idee zu haben – Autsch; der Teppich schmerzt unter den Knien, Gewicht verlagern, nochmal; Schädelficken, Schädelficken, WUMM WUMM WUMM! Einmal orderte er im Suff gar einen Butler, der für nichts anderes zuständig war, als mit vollen behandschuhten Händen sein lästiges Geld aus dem Fenster der Villa zu werfen. Nur kann er sich daran einfach nicht mehr erinnern; Julle erzählte es ihm gestern irgendwann einmal. Oder letzte Woche? War es überhaupt Julle? Oder doch der andere mit den zwei schwarzen Doppeldildos, der Dings da – konzentrieren, Awapando, konzentrieren! – David? Wer zum Teufel sind die beiden eigentlich, Julle und David; wieso wohnen sie bei ihm, wo kamen sie her? Etwa zusammen mit Lisa, der fertigen Freundin von Yannick, die allerdings ausgesprochen feinfühlig mit Strap-Ons zu hantieren vermag? Wobei, nein, das kann nicht sein, denn … FUCK, ARRGHHNNNNNH Schmerzen, Sterne und grieseln, muss was trinken; Kontertrinken, benebeln!

Augen öffnen, Awapando. Tu es! Schwer wie Blei, brennend. Verschwommene Sicht, alles dreht sich um ihn. Hier, die Hände, sie sind auf dem Boden. Dem süßen Boden. Dem Teppich. So flauschig weich. Kniend, auf allen vieren, den Arsch emporgereckt. Wie eine billige männliche Fotze. Nackt, verschwitzt, bebend, zerstört. Wo ist die Flasche, wo ist er selber? Vodka? Undeutliche Bilder, Stimmen, Gestöhne, Hitze. Ein feucht-warmer, elektrisierender Dunst aus Pheromonen und Körperflüssigkeiten liegt in der Luft. Sperma und Gleitgel, süßer Rauch und Alkohol, Heimat. Wo ist der verdammt Vodka, was war passiert? Sein Hintern fühlt sich – ernsthaft jetzt? – betäubt, ja geradezu aufgewühlt an. FUCK! Und etwas kitzelt ihn, hinten, am Schwanz. Langsam senkt er den Kopf, den Blick unter sich durch gerichtet, um der Ursache auf den Grund zu gehen. Empfand er gerade noch ein Kitzeln? Von wegen! Stechen! Brüllende Stiche! Das Dröhnen im Kopf nimmt zu, WUMM WUMM WUMM, weiße Punkte, überall, die Augen spielen verrückt, er muss den Kopf wieder heben. Aus den Augenwinkeln nimmt er noch wahr, wie sich eine silbrig-marmorne Flüssigkeit ihren Weg aus seinem scheinbar geweiteten, pulsierenden Schlund bahnt, sein hartes Gemächt umspielt und in langen Fäden behäbig gen Teppichboden tropft; die Augen tränen, Kopfweh, ihn dürstet nach kalten, klaren Vodka. Oder Tabletten, Drogen, scheißegal, Hauptsache irgendwas. Tropf, tropf, tropf; kitzeln und Schmerzen; der eigene Arsch zu gedehnt, als dass er sich in absehbarer Zeit schließen würde – irgendwie auf perverse Art auch beruhigend angenehm, fand er; warm, entspannend. Und verboten einladend, verführerisch. Regelrecht Auffordern.

Eine Aufforderung, die offenkundig auf Gehör stößt; Schritte nähern sich, Rufe und Kichern, eine bekannte Stimme ertönt, beruhigend einredend; so sanft, flauschig sanft, awww. Awapandos Lippen werden nass, weshalb, was ist das? Er beginnt zu zittern, kribbelnde Panik zerrt an seinen Nerven – doch dann umfassen weiche Hände seinen Körper von hinten, nackte Haut auf nackter Haut, Geborgenheit und Sicherheit breiten sich in ihm aus. Da ist ein Glas? Glas! Ja, es ist nur ein Glas, das erkennt er trotz der verschwommenen Sicht. Jemand hält ihm ein Glas an den Mund, ein Glas, ein echtes Glas! Erfrischende; zugleich wärmende Energie rinnt seine ausgedörrte Kehle herab. Vodka. Pur. Erlösung. WUMM WUMM WUMM, hämmer nur munter weiter, gleich wirst du abgemurkst, du Missgeburt eines quälenden Kopfes. Lust steigt auf, erfasst seinen geschundenen Körper, füllt ihn vollkommen aus; pure, goldene, schimmernde Lust. Awapando wimmert sinnlich auf, er will es jetzt. Er will es gleich. Er will es hart und riesig. Von hinten. Der geheimnisvolle Erlöser, Spender des gesegneten Vodkas – vielleicht Julle, vielleicht David oder Dingenskirchen da, 22 auf 5 Zentimeter, beschnitten, Muttermal – ja genau, Yanick! – oder alle zusammen? Sie kümmern sich um ihn. Um ihren Awapando. Ihren Gönner. Lust, pure Lust, wann geht es endlich los? Nerven zerreißende Anspannung, freudige Erregung, animalische Begierde. Und dann – FUCK YEAH, endlich! Etwas Hartes stuppst seinen lüsternen Arsch, umkreist ihn liebevoll, zieht immer engere Bahnen und erhöht den Druck stetig. Bis letzten Endes – lustvoll aufstöhnend – etwas enorm Breites und heimelig Warmes erbarmungslos bis zum Anschlag in bislang ungeahnte Sphären in Awapandos Arsch eindringt, bereit für die nächste große Runde. Es schütteln ihn, pures Glück, ziehende Lust, euphorische Freude, drängendes Begehren, wohlige Hitze; die Mutter jeglicher Geilheit. Maximalerrektion. Stöhnen. Schreien. Beben. Die Muskeln verweigern ihren Dienst. Lust, Sex, nur noch Sex. Schwarz vor Augen. Ficken. Totalausfall …

… Reboot …

Le Galerie

Und hier nun die Crème de la Crème: die heimlich geschossenen Bilder der selbstredend ausnahmslos zufälligerweise einfach liegen gelassenen Kamera Awapandos …

Verwendete Modifikationen

Permalink: http://🏳️‍🌈.ws/7027

Kommentieren