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Egal wie gut du dichtest, Krony ist Dichter *Badum tss*. Schockschwerenot; meinem Mund entschlüpfen nicht ausschließlich primäre Geschlechtsorgane maskuliner Mitmenschen oder anzügliche Kommentare ob Arschfick und Sperma™; nope, jenes Maulwerk kann auch anders. Musischer. Bedächtiger. Geradezu vernünftig. NEIN! DOCH!! OH!!!

Wohl wahr, hin und wieder stattet mir die Schutzgöttin der Künste aus der griechischen Mythologie, die obergeile Muse, einen spontanen Besuch ab. Wuschelt mein Haar. Krault mein Kinn. Stupst meine Nase. Reibt sich innig an mir. Umschmeichelt mein Wesen, umgarnt meinen Körper. Ruft gar freudige Reaktionen Selbiges hervor. Flüstert mir keuchend kecke Dinge ins Ohr. Nimmt mich entschlossen in sich auf, erbeutet in Augenblicken höchster Ekstase meinen aus mir hervorschießenden Obolus, sorgt für regen Austausch. Und schiebt hernach als Dank, ohne, dass ich mich wehren könnte, die Keimzellen hanebüchener Eingebungen tief in meine Wenigkeit.

So entstanden über die Jahre hinweg einige mehr oder minder interessant wirkende Gedichte. Keine Meisterwerke, mitnichten! Dennoch mit einem gewissen Charme versehen. Ich pickte nun einige besagter Gedichte heraus, und entriss ihnen ihre Seele. Ich vergewaltigte die ureigene Essenz jener Lyrik und erschuf kalte, schwarze Phantome; verblichene Schatten ihrer selbst. Sprich, ich ließ meine Gedichte von der one and only Google Translator-Ische vortragen. Sachlich, akkurat, monoton, aus der digitalen Kehle eines virtuellen Roboters. Bar jeglicher Emotionalität. Fern aller Gefühle. Zerstört.

Und erschuf dadurch neue Kunst; im weitesten Sinne gar als postmoderne Schöpfung zu betiteln. Lange Rede kurzer Sinn: Tritt im Folgenden in den akustischen Genuss trostloser Poesie in kärglichster Vollendung.

Ein liebes Gedicht

Vergangene Liebe, ick hör dir trapsen. Dieses kurze Gedicht entstand just in jener von einem sonnengeschwängerten Tag gekrönten Nacht, als sich mein dritter Exfreund und ich erstmals die gegenseitige Liebe gestanden [siehe auch]. Ich war voll des Glückes, erfüllt von Euphorie, aufgeregt, verknallt über beide Ohren. Sah die Welt durch eine rosa Brille. Schwebte auf Wolke 42, war über allem erhaben. In den darauf folgenden zweieinhalb Jahren dieser Beziehung sollte noch das eine oder andere schnafte Gedicht folgen, jedoch gäben deren Inhalte, nun, nennen wir es einmal „zu pikante Intimitäten“, preis.

Rubbel die Glatz

Als Olli Schulz einst unschuldiger Miene ein schlüpfiges Gedicht in der Sendung ZDF neoParadise vortrug und ich daraufhin massig an Hysterie grenzende Tränen lachte musste, ward mein Entschluss schnell gefasst: ich teilte sein Gedicht auf meinem Blog und ergänzte es im Zuge dessen spontan durch eine meiner rechten Hand entsprungenen, typisch kronyanisch anmutenden Einleitung [siehe auch]. Ein Gedicht – von und für Wichser.

Ode an Stefan

Noch mehr Poesie mit Liebeshintergrund: Kurz bevor mich mein erster Exfreund besuchen kam, schrieb ich jene folgenden Zeilen als Zeichen meiner Dankbarkeit und immerwährenden Liebe [siehe auch]. Welche alles andere als immer währte, nichtsdestotrotz aber eine enorm turbulente und außerordentlich wuschige Phase meines jungen Lebens darstellt.

O Graus

In der heißen Phase des Minecraft-Hypes stieß ich dereinst auf eine künstlerische Darstellung der verhassten Creeper [siehe auch]. Weitaus furchterregender als das Original. Extremer. Gruseliger. Monströser. Mir lief ein kalter Schauer über den Rücken, und ich hielt meine Empfindungen in einem Gedicht fest. Klingt komisch, war aber so. Warum auch immer?!

Morgengedichte

Ab und an, während meiner allmorgendlichen Straßenbahnfahrten zur Arbeitsstelle, verfasse ich ad hoc Gedichte via WhatsApp und schicke diese an einen ausgewählten Kreis mir treu ergebener Untertan… Freunde, um deren Start in den neuen Tag zu versüßen, ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und breite Motivation zu streuen. Diese Gedichte sind nicht sonderlich anspruchsvoll, geschweige denn lang. Doch sie entbehren nicht einer gewissen Harmonie. Überzeuge dich selbst:

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