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Der Trend der weltweiten urbanisierung geht seit Jahrhunderten ungebrochen weiter: Immer mehr Menschen leben in Städten. 1851 war London mit knapp zwei Millionen Einwohnern die damals größte Stadt der Welt. Heute leben allein in dessen Großraum 18 Millionen Menschen, das ist aber immer noch halb so viel wie in Tokyo-Yokohama, das mit 37 Millionen das größte Ballungszentrum der Welt darstellt. Um 1900 herum gab es weltweit 16 Millionenstädte, heute sind es schon über 400. Während damals ungefähr 10 Prozent der Weltbevölkerung in Städten wohnten, werden es 2050 schon 75 Prozent sein. Die 18-Millionen-Einwohnerstadt Schanghai ist die Mega-Boom-City überhaupt: während Sie 1980 121 Gebäude mit mehr als acht Stockwerken zählte, sind es heute 10.045. Chinas größte Stadt ist Chongqing mit 32 Millionen Einwohnern. Sie hat inklusive aller Vororte die Ausdehnung Österreichs: 84.000 km². Keine Stadt wächst so rasant wie Lagos, die Hauptstadt Nigerias. Die 11,6 Millionenmetropole registriert stündlich durchschnittlich 58 Zuzügler. Genauso groß ist auch Bombay in Indien, wo allein sechs Millionen der Einwohner im Elendshütten, also Slums, hausen. Zwei Bombayaner sterben täglich an Verletzungen, die sie sich an herunterfallenden Verkehrsmitteln zuziehen. Kapstadt ist eine der schönsten, aber auch problematischen Städte der Welt. Auf 100.000 Einwohner kommen 19 Morde, 24,1 Prozent der 4,7 Millionen Einwohner leben unterhalb der Armutsgrenze, nur vier Prozent werden 65 Jahre alt.

Quelle: PM-Magazin

Ein Kommentar

  1. Monkie
    Flüsterte

    Da wundert es mich nicht das bald, bei solch hoher menschendichte und teilweise katastrophalen hygienischen Bedingungen, viele Menschen irgendeiner Pandemie zum Opfer fallen werden…..
    Ich denke die Vogel-/ und die Schweinegrippe waren nur ein kleiner Vorgeschmack.

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