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Ach ja, stimmt. Myspace ist dieser Tage in aller Munde. Nun gut, Krony fungiert hier ausnahmsweise einmal als digitaler Mitläufer.

Also. Myspace – einst stolzer Platzhirsch unter den sozialen Netzwerken des Webs der güldenen, Prä-facebookerischen und -twitterischen Nullerjahre – meldete sich nun jüngst mit publikumswirksamen Trommelgedöns samt Fanfarenuntermalung lautstark zurück; erpicht darauf pochend, das kreativ-soziale Netz gänzlich neu erfunden zu haben. Das namentlich höchst einfallsreich auf „New Myspace“ getaufte soziale Netzwerk – dem einen oder anderen Involvierten daher mitunter auch als zweiter, grundlegender Corporate Identity-Relaunch respektive Myspace 3.0 bekannt – erstrahlt fortan stramm geschniegelt und blitzeblank gebohnert unter Zuhilfenahme feinster HTML5-, CSS3- sowie jQuery-Techniken im sanften Schimmer postmodernen, plattformübergreifenden Webdesigns. Benutzerfreundliches Schaffen und Teilen kreativen Inputs à la formidabler Musik, knorke Videos oder dufte Fotografien stellen zentrale Elemente des einst über 270 Millionen Nutzer zählenden Urgesteins mit derzeit nur noch rund 25 Millionen nostalgisch veranlagten, aktiven Retronauten dar.

Soviel dazu. Und nun? Weiteres naseweißerisches Palavern meinerseits lohnert nicht, da bereits hier auf jetzt.de, auf golem.de und t3n.de so ziemlich jedes erwähnenswerte Informatiönchen ob des neuen Myspace ausführlich durchgemunkelt, verquirlt, neu interpretiert und gerüchtegekocht wurde. Lediglich eine Sache gilt es noch festzuhalten: Sollte es Myspace tatsächhaft schaffen, den aufgrund der Ankündigung in exorbitante Höhe schießenden Erwartungen gerecht zu werden, steht uns mehr als lediglich ein neu gestaltetes, in digitalen Jahren gerechnet hochbetagtes Netzwerk bevor. Myspace könnte wiederholt den wagemutigen Sprung aus dem unbedeutenden Bodensatz sozialer Netzwerke in die glorreichen Gehölze stolzer, milliardenschwerer Web-Platzhirsche stemmen. Chacka!

The new Myspace

Video putt? Dann mich bitte hier kurz informieren – danke!

Ein Kommentar

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