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World Business Center in Busan

Im Fernen Osten entstehen die höchsten und exotischten Hochhäuser, die Amerikaner und Europäern signalisieren sollen: Wir können es besser als ihr! Der rechte Winkle, der Hochhäuser oft so steif und klobig macht, hat ausgedient – er wird durch alle anderen nur erdenkbaren Formen ersetzt: runde, schräge, asymmetrische. Bauten, die nach gesundem Menschenverstand zusammenbrechen müssen, haben trotzdem eine stabile Statik. Das Undenkbare wird so lange im Rechner simuliert und getestet, bis es hält. Beispiel: der CCTV-Tower in Peking, der im Sommer letzten Jahres die Olympischen Spiele in alle Welt übertrug. Das 236 Meter hohe Gebäude sieht so windschief aus, als ob ein Sturm es zersaust hätte. Auf einem liegenden „L“ recken sich zwei schiefe Türme in den Himmel, die um sechs grad geneigt sind. Sie werden oben verbunden durch ein weiteres „L„, das gegenüber dem unteren um 180 Grad gedreht ist. Weniger spektakulär als die „schiefen Türme von Peking„, dafür als Rekordhalter konzipiert ist der „Al Buri“ in Dubai. Er soll über einen Höhenkilometer erreichen. Auch das wirtschaftlich aufstrebende Südkorea darf bei diesem Wettlauf um Prestige und Macht nicht fehlen: Es will die Industriestadt Busan auf die Weltkarte bringen mit dem 560 Meter hohen „World Business Center„. Aus einem Sockel erwachsen drei einzelne, sich nach oben verjüngende Türme. Mit der grün schimmernden Fassade wird der Bau die Skyline wie ein Riesenkaktus überragen. Er hat allerdings auch Ähnlichkeiten mit einem Tiberium-Kristall 😉 Der Spatenstich soll noch in diesem Jahr erfolgen.

World Business Center Busan

Quellen: Wikipedia, PM-Magazin April 2008

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