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Dieser Moment, wenn du einen deiner besten, vom Wesen her facettenreichsten, inspirierendsten, begeistertsten und außergewöhnlichsten Freunde besuchst; eineinhalb Wochen mit und um ihn herum wohnst, lachst, spielst sowie feierst; mit ihm und dem eigenen Lebensgefährten die bis dato bezauberndsten Wochenenden des gesamten Lebens erlebst, bis zuletzt gemeinsame schöne Stunden verbringst und parallel kreative Zukunftspläne schmiedest – und sich dieser besagte Freund dann urplötzlich mit einem „Richte allen aus, dass es mir leidtut!“ per Auto verabschiedet, andernorts mit Benzin übergießt, anzündet und einige Stunden darauf in der Notaufnahme seinen schweren Verbrennungen erliegt.

Uff! Einfach nur krass! Der Schock sitzt tief. Fassungslosigkeit und Lethargie gehen in einer Hand mit Ziellosigkeit und innerer Leere einher. Ich fühle mich aktuell abgebrannt, kraftlos, am Boden zerstört. Gemeinsames knuddeln, weinen, trösten und Verarbeiten sind dieser Stunden angesagt. Passend zum allseits herrschenden Sommerloch wird das Krony hier daher auch erst einmal in den Sommerpausenmodus versetzt.

Doch das Leben wird weitergehen – und ebenso hierher zurückkehren. Howgh!

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